Seit 15 Jahren ist der Zukunftsfonds der Republik Österreich (ÖZF) im Gedenken an die Opfer des NS-Regimes, zur Bekämpfung jeder Form von Antisemitismus und Rassismus sowie zur Wahrung von Demokratie und Menschenrechte tätig. Rund 3.000 Projekte hat der Zukunftsfonds seit seiner Gründung 2005 ermöglicht. Kaum ein Buch wird heute zur heimischen Zeitgeschichte publiziert, das nicht vom Zukunftsfonds gefördert wird.

Nach einer Stammzelltransplantation im Zuge einer Leukämie mit vorangegangener Chemotherapie und Bestrahlung kommt es häufig zu teils schweren, entzündlichen Nebenwirkungen – insbesondere in der Haut oder im Darm, denn die sogenannten Barriere-Organe sind davon häufiger betroffen. Die Ursache dafür war bisher ungeklärt.

Technologietransfer-Fonds KHAN-I und w4i schließen Rahmenvereinbarung mit 19 österreichischen Forschungseinrichtungen, darunter die Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Drei Projekte aus Österreich werden von KHAN-I bereits finanziert. Rahmenbedingungen für enge und effiziente Zusammenarbeit wurden mit Forschungseinrichtungen vereinbart.

Der 1. Call für die Pilotausschreibung zur Unterstützung von BürgerInnenbeteiligungsaktivitäten wurde am 31.10.2020 abgeschlossen. 
Insgesamt sind 29 Anträge aus 15 unterschiedlichen Institutionen eingegangen. Mehr als die Hälfte der Anträge kam nicht aus Wien, sondern aus anderen Bundesländern, was zeigt, dass partizipative Ansätze in der Wissenschaft sowohl institutionell als auch geografisch in Österreich verbreitet sind.

Postkarte: Heim Wienerwald in Feichtenbach, Quelle: Helga S., Wien

Die nationalsozialistische Rassenpolitik umfasste neben der Vernichtung „unwerten“ Lebens auch die Förderung „erbgesunden“ Nachwuchses. Eine zentrale Rolle hatten dabei die Entbindungsheime des SS-Vereins „Lebensborn“, mit dem Ziel, die Geburtenziffer „arischer“ Kinder zu erhöhen. Das größte „Lebensborn“-Entbindungsheim war das „Heim Wienerwald“ im niederösterreichischen Feichtenbach. Rund 1.300 Kinder kamen hier bis 1945 auf die Welt. Über die Mütter und Kinder ist bis heute relativ wenig bekannt.

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LBG Jahresbericht

                   

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Dr. Roland Filzwieser, Wissenschaftler am Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie, wurde für seine hervorragende Dissertation über die spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Landschaft von Burg und Herrschaft Scharfeneck mit dem Barbara Scholkmann-Preis der Historischen Archäologie ausgezeichnet. Der an der Universität Tübingen vergebene Preis zeichnet herausragende Arbeiten aus, mit denen NachwuchswissenschaftlInnen einen erkennbaren Forschungsfortschritt für die Historische Archäologie anstoßen.

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